Referenzbeispiele


Produzierende Unternehmen

Kostenoptimierung in der Fertigung durch Prozess- und Qualitätsverbesserungen bei einem Komponenten- und Systemlieferanten der Nutzfahrzeugbranche
Die Aufgabenstellung im Projekt bestand darin, Kosten im Fertigungs- und Montagebereich von zwei Produktgruppen aus dem A-Teile Bereich zu senken. Dies konnte vor allem durch die Reduzierung von Beständen, Durchlaufzeiten und durch die Umsetzung des Null-Fehlerprinzips in allen Fertigungsschritten erreicht werden. Vor diesem Hintergrund wurden gemeinsam in produktspezifischen Verbesserungsteams Verbesserungspotentiale im Wertstrom herausgearbeitet. Fokus war dabei die möglichst rasche Umsetzung der Maßnahmen auf dem Shopfloor.

Durch die konsequente Anwendung von Lean Methoden (z.B. Wertstromanalyse, Rüstworkshops) konnten innerhalb von 3 Monaten zahlreiche Verbesserungsmaßnahmen umgesetzt werden, die sofort zu Kosteneinsparungen von bis zu 20% führten.

Optimierung der Material- und Prozesseffizienz bei einem Hersteller von Fenstern und Türen
Ziel der Beratung war die nachhaltige Sicherung der Wettbewerbssituation durch einen effizienten Materialeinsatz im Produktionsbereich, der in dem Unternehmen ca. 45 – 60% der Gesamtkosten ausmacht. Das Projekt wurde mit Mitteln des BMWi durch die demea (Deutsche Materialeffizienzagentur) gefördert.

Eine umfassende Analyse im Unternehmen zeigte das Einsparpotential hinsichtlich des Einsatzes der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe an 5 Standorten der Gruppe auf. Basis war eine Material-/Stoffstromanalyse und deren visuelle Darstellung, bei der Handlungsfelder zur Optimierung abgebildet wurden. Mit Hilfe eines Maßnahmenplanes und der engagierten Beteiligung der Mitarbeiter konnten erhebliche Einsparungen realisiert werden. Zudem stärkten die Mitarbeiter des Unternehmens ihre methodische Eigenkompetenz, die für eine nachhaltige Fortführung des Verbesserungsprozesses sorgte.

Stärkung der Umsetzungskompetenz von Lean Management-Prinzipien der oberen Führungskräfte in einem Komponentenwerk eines Automobilherstellers
Ziel der Qualifizierungsmaßnahme war die Befähigung des oberen Managements, die Umsetzung des zentral vorgegebenen Ganzheitlichen Produktionssystems konsequent und nachhaltig voranzutreiben. In einer zweitägigen Schulung wurden zunächst die Prinzipien und Methoden eines zielgerichteten Umsetzungsprozesses behandelt, sowie anhand der A3-Systematik von Toyota die Umsetzungspläne erstellt. Anschließend wurden in regelmäßigen Umsetzungsreviews die Probleme und Schwierigkeiten des Umsetzungsprozesses ausgewählter Projekte behandelt und Lösungen für dessen Optimierung erarbeitet.

Die Wirksamkeit und Effizienz der Umsetzungsarbeit in den einzelnen Projekten konnte so deutlich gesteigert werden.

Schulung und Zertifizierung von Lean Management Specialists bei einem Unternehmen des AnlagenbausDie Kompetenzentwicklung von Mitarbeitern zu Lean Management Specialists (Fachrichtung Manufacturing) war zentraler Bestandteil bei der nachhaltigen Verankerung des Produktionssystems. Die Teilnehmer erhielten dabei das Know-how zu Lean Management Prinzipien und Methoden. Neben den werkzeugbezogenen Trainings (z.B. Wertstromdesign, TPM) , die zu Beginn von Leuchtturm-Projekten oder Verbesserungsaktivitäten von den unternehmenseigenen Trainern aus der Abteilung Organisationsentwicklung durchgeführt wurden, arbeitete das Unternehmen auch gezielt an der Kompetenzentwicklung von Multiplikatoren. Das Programm des Lean Management Specialists wurde Inhouse durchgeführt und endet mit der Vergabe eines staatlich anerkannten Hochschulzertifikats. Die Maßnahme wurde durch die von der Steinbeis-Hochschule Berlin und der IIM GmbH in Kooperation betriebene Lean Management School durchgeführt.

Dienstleistung

Optimierung der Vertriebsabläufe in einem Handelsunternehmen
Die systemische Prozessanalyse im Vertriebsbereich zeigte Potentiale auf, die durch Mitarbeiterworkshops weiter beschrieben und detailliert wurden um Prozessabläufe und die innerbetriebliche Kommunikationsstruktur zu verändern.

Dies führte zur dauerhaften Verbesserung der Vertriebsaktivitäten, zur Ausprägung von Synergiefeldern und zu einer intensiven Kundenansprache bzw. Kundenbindung. Die konsequente Steuerung über Kennzahlen in Verbindung mit einem verlässlichen Kommunikationskonzept waren die Basis für eine reaktionsschnelle und zukunftsorientierte Organisation.


Verschlankung von Prozessen im After Sales eines Automobilherstellers
Im Fokus der Beratung steht die Außenorganisation mit seinen Händlern. Unter der Überschrift „LEAN POWER“ werden die Prinzipien des Lean Management in den Bereichen Verkauf und Service praxisorientiert vermittelt, angewendet und trainiert.

Ein externer Coach begleitet den Händler für den Zeitraum von ca. 6 Monaten im Rahmen von regelmäßigen Besuchen, um Hilfestellung bei der Erkennung von Defiziten zu geben und den Aufbau einer Organisation nach LEAN-Prinzipien vor Ort zu unterstützen. Ziel ist die Befähigung der Händler, dauerhaft, in Eigenregie und ohne externe Unterstützung die eigenen Prozesse zu analysieren, Handlungsfelder zu erkennen und systematisch zu beseitigen.


Steigerung der Kundenzufriedenheit im Service eines Automobilherstellers
Ziel der Beratung war die nachhaltige Verbesserung der Kundenzufriedenheit im Service-Bereich der Mercedes-Retailer. Als Basis zur Analyse der Schwachstellen und gleichzeitiges Instrument zur Erfolgsmessung dienten dabei die herstellerseitig regelmäßig durchgeführten Kundenzufriedenheitsstudien.

Im Rahmen der Beratung wurde vermittelt, wie man die Zufriedenheitsstudien liest und interpretiert, welche Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge existieren und wie man durch ein systematisches Vorgehen in der Bearbeitung der analysierten Schwachstellen in den internen Prozessen eine nachhaltige Verbesserung der Kunden-Rückmeldung erzielt.


Qualifizierung von Mitarbeitern in Methoden der Prozessoptimierung
Das Ziel der von der Bundesagentur für Arbeit geförderten Maßnahme war sowohl die theoretische Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern aus dem Autohausbereich zu fachspezifischen Themen als auch die Übertragung und Anwendung der theoretischen Lerninhalte am eigenen Arbeitsplatz bzw. im eigenen Betrieb.

Zunächst wurden die Mitarbeiter unterschiedlicher Standorte eines Unternehmens in interdisziplinären Teams in mehreren Tagesveranstaltungen theoretisch zu Führungs- und Prozessthemen geschult. Anschließend wurden mit Unterstützung eines externen Trainers die theoretischen Inhalte standortspezifisch in das Tagesgeschäft übertragen.

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